Chicken Plinko: Zahlungsmethoden, Auszahlung und Steuern in der Schweiz

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Für Schweizer Spieler entscheidet oft nicht das Spiel, sondern die Kasse: in welcher Währung das Konto läuft, wie schnell eine Auszahlung ankommt und ob am Ende eine Gebühr oder Steuer fällig wird. Chicken Plinko selbst ist hier flexibel – der Titel von Onlyplay unterstützt alle Fiat- und Kryptowährungen, und der offiziell ausgewiesene RTP von 96,14 % ändert sich durch die Zahlungsart nicht. Entscheidend ist das Casino dahinter: ausländische Online-Casinos mit Chicken Plinko – also Anbieter, die nicht unter eine Schweizer Konzession nach dem Geldspielgesetz 2019 fallen – führen nur selten ein Konto in CHF. Dieser Leitfaden klärt Methoden, Geschwindigkeit, Gebühren und Steuern.

Währung: CHF-Konto oder Umrechnung

Der wichtigste Punkt zuerst: Nur wenige internationale Casinos führen das Spielkonto direkt in Schweizer Franken; einige Curaçao-lizenzierte Anbieter bieten ein CHF-Konto an, die Mehrheit rechnet jedoch in Euro ab. Bei jeder Ein- und Auszahlung rechnet dann die Bank oder der Zahlungsdienstleister von CHF in EUR um – häufig mit einem Aufschlag von rund 1–3 % auf den Kurs. Ein CHF-Konto vermeidet diese Umrechnungskosten; alternativ umgehen Kryptowährungen das Währungsproblem komplett, weil keine klassische Umrechnung anfällt.

Zahlungsmethoden im Überblick

Schweizer Spieler treffen typischerweise auf eine Mischung aus lokalen Methoden, Karten, E-Wallets und Krypto. Die Verfügbarkeit hängt vom jeweiligen Casino ab:

MethodeTypWährungTempo (Auszahlung)Hinweis
Twint Schweizer Mobile Payment CHF – (meist nur Einzahlung) Lokale Sofort-Einzahlung, an Schweizer Handynummer gebunden
PostFinance Schweizer Bankmethode CHF 1–5 Tage Vertraute lokale Bankzahlung, nicht überall verfügbar
Paysafecard Prepaid-Gutschein CHF (Aufladung) – (nur Einzahlung) Anonym, ohne Bankverknüpfung, ideal für Budgetkontrolle
Kreditkarte (Visa/MC) Karte CHF/EUR 1–5 Tage Häufig mit Glücksspiel-Gebühr (siehe unten)
E-Wallet (Skrill/Neteller) Wallet EUR 0–24 Std Schnell nach Casino-Freigabe
Krypto (BTC/ETH/USDT) Kryptowährung Krypto 10–60 Min Schnellste Option, keine Umrechnung

Twint

Twint ist die verbreitetste lokale Methode in der Schweiz: eine Sofort-Einzahlung in CHF, gebunden an die Schweizer Handynummer. Für Schweizer Spieler ist Twint vor allem deshalb attraktiv, weil es ohne Umrechnung und ohne Kartenweg auskommt. Als Auszahlungsweg ist Twint allerdings selten vorgesehen.

PostFinance

PostFinance ist die klassische Schweizer Bankzahlung in CHF und für viele Nutzer die vertrauteste Option. Sie eignet sich für Ein- und Auszahlung, ist bei internationalen Casinos aber nicht durchgehend verfügbar – die Akzeptanz hängt vom Anbieter ab.

Paysafecard

Die Paysafecard ist ein Prepaid-Gutschein: Man lädt einen festen Betrag in CHF auf und zahlt damit ein, ganz ohne Verknüpfung zum Bankkonto. Das macht sie anonym und zu einem natürlichen Werkzeug der Budgetkontrolle, weil nur das eingezahlte Guthaben zur Verfügung steht. Auszahlungen laufen über einen anderen Weg.

Krypto

Weil Chicken Plinko jede Kryptowährung unterstützt, ist Krypto bei vielen internationalen Casinos die schnellste und günstigste Wahl. Bitcoin, Ethereum oder USDT (Tether) umgehen die CHF-EUR-Umrechnung, und manche Anbieter koppeln Krypto-Einzahlungen an Boni (etwa in USDT). Einsteiger sollten vorab eine vertrauenswürdige Wallet- oder Krypto-App einrichten und die jeweilige Gebührenstruktur prüfen.

Wie lange dauert die Auszahlung?

Die Auszahlungsdauer hängt fast vollständig von der Methode ab – plus einem einmaligen Zeitfaktor beim ersten Mal:

MethodeBearbeitungszeit
Krypto 10–60 Minuten
E-Wallet (Skrill/Neteller/MiFinity) 0–24 Stunden nach Casino-Freigabe
Kreditkarte / Banküberweisung 1–5 Tage

Krypto ist am schnellsten, Karten und Banküberweisung am langsamsten. Wichtig: Vor der ersten Auszahlung steht der KYC-Prozess (Identitätsprüfung), gesetzlich vorgeschrieben zur Geldwäscheprävention – dafür 24–72 Stunden zusätzlich einplanen. Wer Ausweis und Adressnachweis direkt nach der Registrierung hochlädt, vermeidet spätere Verzögerungen. Konkrete Limits pro Tag, Woche oder Monat setzt jedes Casino selbst fest.

Die 3%-Glücksspielgebühr: kein Steuer-, sondern ein Kartenthema

Eine häufige Frage betrifft die „3%-Glücksspielgebühr“. Dabei handelt es sich nicht um eine staatliche Steuer, sondern um eine Gebühr der Karten- und Kontoanbieter. Nahezu alle Schweizer Kreditkarten- und Prepaid-Herausgeber verrechnen auf Glücksspiel-Transaktionen eine Gebühr, die oft der Bargeldbezugsgebühr entspricht; einzelne Anbieter beziffern sie konkret mit 3 % und erheben sie teils sowohl auf eingehende als auch auf ausgehende Transaktionen. Bei vielen kleinen Einzahlungen summiert sich das. Vermeiden lässt sich diese Gebühr meist, indem man statt der Kreditkarte eine Debitkarte, Twint oder Krypto nutzt.

Einzahlung und Bonus

Wer einzahlt, denkt oft direkt an den Willkommensbonus – sinnvoll ist das aber nur mit Blick auf die Bonusangebote und ihre Umsatzbedingungen. Ein Willkommensbonus, Cashback oder Reload ist erst dann etwas wert, wenn die Umsatzbedingungen (das Vielfache, das vor einer Auszahlung gesetzt werden muss) realistisch erfüllbar sind. Vor der Einzahlung lohnt deshalb der Blick auf Rollover, Zeitlimit und mögliche Gewinn-Obergrenzen aus Bonusgeld – sonst kann die Zahlungsart noch so günstig sein und der Bonus trotzdem verfallen.

Steuern auf Gewinne in der Schweiz

Die Besteuerung richtet sich nach dem Geldspielgesetz (BGS, seit 1. Januar 2019) und vor allem danach, wo gespielt wird:

  • Konzessionierte Schweizer Spielbank (vor Ort): Gewinne sind vollständig steuerfrei – in jeder Höhe, ohne Verrechnungssteuer.
  • Schweizer Online-Spielbanken und Grossspiele (Lotto, Sportwetten): steuerfrei bis zu einem Freibetrag von rund CHF 1'070'400 (direkte Bundessteuer 2026; kantonal abweichend, z. B. rund CHF 1'037'000). Nur der übersteigende Teil ist einkommenssteuerpflichtig; darauf fallen 35 % Verrechnungssteuer an, die bei korrekter Deklaration zurückgefordert werden kann.
  • Ausländische, nicht konzessionierte Online-Casinos: Hier gilt der Freibetrag nicht. Gewinne sind vollumfänglich als Einkommen zu deklarieren und einkommenssteuerpflichtig. Sie unterliegen nicht der Schweizer Verrechnungssteuer (der ausländische Anbieter steht nicht unter Schweizer Recht); ob der 5%-Pauschalabzug für Einsätze hier anwendbar ist, ist rechtlich umstritten.

Auch steuerfreie Gewinne sind in der Steuererklärung anzugeben. Da der Wohnkanton den genauen Freibetrag und Steuersatz bestimmt und sich die Werte jährlich anpassen, ist dies keine Steuerberatung – bei höheren Beträgen empfiehlt sich die Abklärung mit der kantonalen Steuerbehörde oder einem Steuerberater.

Fazit

Für Schweizer Spieler zählt bei Chicken Plinko vor allem die Frage nach der Währung und den Nebenkosten. Ein CHF-Konto oder Krypto spart Umrechnungsaufschläge von 1–3 %, eine Debitkarte oder Twint umgeht die rund 3 % Glücksspiel-Gebühr der Kreditkarten, und Krypto ist bei der Auszahlung mit Abstand am schnellsten. Steuerlich gilt: Gewinne aus ausländischen Anbietern sind voll deklarations- und einkommenssteuerpflichtig, während Schweizer konzessionierte Angebote den hohen Freibetrag bieten. Wer Methode, Gebühren und Steuerpflicht vorab kennt, weiss am Ende, wie viel vom Gewinn tatsächlich auf dem Konto bleibt.

FAQ

Üblich sind Twint, PostFinance, Paysafecard, Kreditkarte, E-Wallets (Skrill/Neteller) und Krypto. Welche genau verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Casino ab.
Ja, sofern das Casino ein CHF-Konto anbietet – das tun nur wenige internationale Anbieter. Sonst wird in EUR abgerechnet, mit einem Umrechnungsaufschlag von rund 1–3 %.
Krypto 10–60 Minuten, E-Wallets 0–24 Stunden, Karten und Banküberweisung 1–5 Tage. Vor der ersten Auszahlung kommt der KYC-Prozess mit 24–72 Stunden hinzu.
Bei konzessionierten Schweizer Anbietern bis zu einem Freibetrag von rund CHF 1'070'400 (2026). Gewinne bei ausländischen, nicht konzessionierten Casinos sind dagegen voll einkommenssteuerpflichtig.